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Teil 1 - Familientraumata, psychische oder organische Erkrankungen und Pharmakotherapie

Aktualisiert: 4. Mai

Ein komplexes Zusammenspiel

In der Tat ist die Beziehung zwischen diesen Themen komplex und bedarf einer differenzierten Betrachtung.

Man kann sich oftmals die Frage zwischen Henne und Ei stellen und aus welchem Betrachtungswinkel man diskutiert oder aus welchem Zweck eine entsprechende Herangehensweise resultiert. Ist die These argumentativ, wissenschaftlich basiert, also messbar - und was heißt das genau? Existieren nicht messbare Phänomene? Gibt es Geist, die Seele?


Man kann von Einem ins Hundertste gelangen und am Schluss muss Jeder für sich entscheiden.

Ich möchte dazu anregen, neue bzw. andere Sichtweisen zuzulassen, Verantwortung zu übernehmen und auch das damit verbundene Leid zu betrachten und nicht einfach den angenehmsten Weg zu gehen.


Heilung kann nur geschehen, wenn man bereit ist die Dinge nicht mehr so wie bisher zu machen und das ist ganz individuell.


Die Wirkung von Psychopharmaka und Medikamenten:

Pharmazeutische Substanzen können bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen, die mit Symptomen wie Angst, Depression oder Unruhe verbunden sind, sowie organische Beschwerden, deren Symptome Bluthochdruck, Diabetes oder Neurodermitis hilfreich sein. Sie können die Intensität der Symptome lindern und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.


Fazit: Wir gehen mit Beschwerden zum Arzt, dieser stellt nach entsprechenden Untersuchungen oder gleich direkt eine Diagnose und verschreibt meist Medikamente oder verweist auf eine entsprechende Therapieform. Dabei ist eine organische, hormonelle oder vielleicht auch ungeklärte Ursache die begründete Form für die ärztliche Entscheidung.


Jetzt stellt sich mir die Frage: Woher kommen die Veränderungen, die Symptome?

Und bei dieser Frage steigen bereits 90% der Menschen aus, denn sie haben ja für sich die vermeintliche Lösung... Die schnelle Pille - man kann weiterleben wie bisher!


Veränderungen im menschlichem System:

Ich bezweifele die Befunde, Veränderungen, Diagnosen und Parameter der wissenschaftlichen und medizinischen Diagnostik nicht. Jedoch reicht mir diese Befundung auch nicht aus, denn für mich ist eine pharmazeutische Therapie zu kurz gegriffen. Warum entstehen diese veränderten Prozesse im Körper eines Menschen? Was hat dazu geführt?

Ich habe bereits zu oft erlebt, das unser menschliche Körper immer "für uns" ist und alles daran setzt, uns zu schützen, am Leben zu halten und enorme Kräfte und Energien hervorbringen kann.

Ich möchte verstehen, WARUM unser Körper diese "Sonderprogramme" fährt. Was waren die Auslöser? Was war der Anlass, dass der Körper entsprechend reagiert?


Wir haben leider verlernt, auf diese Intelligenz zu vertrauen und geben die Verantwortung ab.


Medikamentöse Behandlung als Teil eines Gesamtkonzepts:

Die Einnahme von Psychopharmaka und Medikamenten kann sicherlich in einigen Fällen ein Segen sein. Die Notfallmedizin ist unumstritten wertvoll. Jedoch kann auch Niemand verleugnen, dass dabei insgesamt eine riesige (Pharma)Lobby Macht, Einfluss und Gewinn erzielt und somit "Treiber" dieser Vermarktung ist.

Es ist immer die Frage: "Zu welchem Preis?", "Was bedeutet Leben?", "Auf welche Weise möchte ich sterben?" und zu guter Letzt: "Habe ich die Wahl, dies frei zu entscheiden?"

Dieses patriarchale gesellschaftliche System wird gestützt, durch die Arbeitskraft der beeinflussbaren und unfreien Menschen.


Die Behandlung mit pharmazeutischen Produkten stellt immer nur eine Symptomunterdrückung dar, ist aber letztlich nicht verbunden mit einer ganzheitlichen Heilung oder Wiederherstellung des Systems. In der Medikamentenentwicklung sind aus den verschiedensten Gründen immer nur Teilbereiche erforscht, größtenteils auch nur an männlichen Organismen getestet oder zukünftig sogar nur auf Simulationen beruhend. Als gelernte Biologielaborantin kann ich ein Lied davon singen. Diese alten (Gesundheits)Thesen gründen auf der Idee, ein bestimmtes Symptom zu "bekämpfen". Vernachlässigt wird aber die Gesamtheit des menschlichen Organismus zu betrachten, der wie auch alles andere im Netz des Lebens eingesponnen ist.



Sichtweise aus der ganzheitlichen Anschauung

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für die Entstehung dieser "Sonderprogramme". Das macht es so komplex und meist auch zeitintensiv, den Grund zu finden. Heilung ist ein Prozess. Und möchte man eine anhaltende und nachhaltige Verbesserung erreichen, braucht dies Zeit! Ja, Zeit. Also vor allem Ruhe (Vagotonie), Zeit des Ausruhens, Begleitung der Heilung in Sicherheit und mit Stille. Alles Qualitäten, die in der heutigen schnelllebigen, auf Profit und Konsum ausgelegten Zeit negativ konnotiert sind.

Wir können nur heilen, wenn wir in Sicherheit sind, wenn für unsere Grundbedürfnisse gesorgt ist, wenn wir uns verbunden fühlen und wir die entsprechende Orientierung, also Bewusstheit der Vorgänge erhalten.


Einflüsse für die Entstehung solcher "Sonderprogramme" sind:


  • äußere Einflüsse, durch all das was wir zu uns nehmen (Luft, Wasser, Nahrung, Substanzen, Elektrosmog),

  • oder das was wir nicht machen z.B. Bewegung,

  • Ereignisse, die uns widerfahren und unser System nicht verarbeiten kann,

  • Epigenetische Veränderungen (vererbte Traumata), die sich in unserem Körper manifestieren.


Diese Punkte können bei dem einen Menschen bereits isoliert zu einer Veränderung führen, bei anderen benötigt es mehrere Einflüsse, damit das System seine Resilienz und somit seine Selbstheilungskräfte verliert. Hier ist auch das Beispiel mit dem überlaufendem Wasserfass eine anschauliche Abbildung, manchmal reicht bereits ein Tropfen, damit das Wasser seine Spannung verliert und als Rinnsal ausläuft.


Hier in diesem Beitrag möchte ich auf die Veränderungen vom "Hier und Jetzt" und die vererbten Veränderungen eingehen (die sicherlich aber auch wiederum durch die anderen Punkte hervorgerufen werden können).

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